Ausgabe: 09/2004 |
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| Jugendliche schleppten Möbel für die Lettlandhilfe | |
| Rund 30 Freiherr-vom-Stein-Schüler und Eppsteiner Jugendliche, darunter auch der harte Kern des Eppsteiner Jugendcafés, schleppten am Donnerstagnachmittag Möbel für die Lettlandhilfe. In gut drei Stunden holten sie Matratzen, Lampen, Betten, Tische und Stühle aus den Zimmern des Sheraton-Hotels am Flughafen (siehe auch Bericht auf Seite 9). Eppsteins Jugendpflegerin Verena Frankenbach, Frank Fonzen und Schulleiterin Christina Schreck hatten die Aufsicht übernommen. Sie lobten die Schüler und die Umsicht, mit der sie die Teams und die Arbeit eingeteilt hatten. | |
| Rund eine Woche,
bis zum Mittwoch, 28. Januar, hatte die Hotelleitung Franz Fluch von der
Lettlandhilfe Zeit eingeräumt, um die ausrangierte Einrichtung von 150
Hotelzimmern abzutransportieren. Was danach noch übrig blieb, kommt jetzt
in den Sperrmüll. Der Verein Europart, dem die Lettlandhilfe angegliedert ist, und Bürgermeister Ralf Wolter hatten in einem gemeinsamen Aufruf in der Eppsteiner Zeitung nach freiwilligen Helfern gesucht; denn bis Anfang vorige Woche zählte Franz Fluchs Hilfsstab gerade mal eine handvoll Mitstreiter. Auf den Aufruf hin meldeten sich zum Beispiel auch Klienten der Therapeutischen Einrichtung Eppstein für Drogenkranke. Jeden Tag fuhren neun Helferinnen und Helfer zum Airport mit und halfen, die vier Etagen auszuräumen. Auch vom Hofheimer Leo-Club, der Nachwuchsorganisation des Lions-Clubs, kamen junge Mitglieder zum Möbelschleppen. Der selbstlose Einsatz so vieler junger Leute freute den unermüdlichen Organisator der Lettlandhilfe besonders. Aber auch Mitglieder der Eppsteiner Sängervereinigung, anderer Vereine und etliche Privatleute halfen mit, die 150 Zimmer leerzuräumen. Europart-Vorstandsmitglied Roland Berggötz war mit über 70 Jahren einer der ältesten Möbelpacker. bpa
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Aktualisierung:
12.03.2007
© Europart Eppstein e. v.