Ausgabe: 03/2004 |
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| Die Menschen in Aizkraukle brauchen unsere Hilfe! | |
| Behinderungen sind ein schweres Schicksal. Dies gilt umso mehr, wenn man in einem Umfeld lebt, in dem behinderte Menschen nur schwer Unterstützung finden können. In den neuen unabhängigen Staaten Osteuropas ist dies eine typische Entwicklung. Die wenigen vorhandenen Ressourcen werden für die wirtschaftliche Entwicklung verwendet; für eine Unterstützung der schwächeren Mitglieder der Gesellschaft bleibt wenig übrig. | |
| Dies gilt auch
für Lettland, in dem unsere Partnerstadt Aizkraukle liegt. Dort werden nun
dringend notwendige Maßnahmen geplant: Für Menschen mit Behinderungen
sollen bessere Voraussetzungen für eine berufliche Entwicklung und
Integration in die Gesellschaft geschaffen werden. Zu diesem Zweck will
die Verbandsstadt Aizkraukle einen seit Jahren nicht vollendeten
Schulneubau zu einem Behindertenzentrum ausbauen. Dieses Vorhaben kann
ohne materielle Hilfe nicht verwirklicht werden, so muss das
Behindertenzentrum natürlich auch angemessen ausgestattet werden. Für die Möblierung des Behindertenzentrums hat das Sheraton-Flughafen-Hotel der Lettlandhilfe 150 komplette Zimmereinrichtungen (Betten, Vorhängen, Lampen, Sesseln, Tische, Schränke, Bilder, Spiegel etc.) angeboten. Vom 21. Januar an stehen die Möbel im Sheraton zum Ausbau bereit. Die Fraport AG hat freundlicherweise einen 1.000 qm großen Lagerraum zur Zwischenlagerung der Möbel zur Verfügung gestellt. Mitte Februar werden die Zimmereinrichtungen dann mit sechs Sattelzügen der Johanniter Auslandshilfe nach Hamburg und via Fähre nach Aizkraukle gebracht. Durch diese Zimmereinrichtungen können wir dringend benötigte Hilfe erbringen. Allerdings muss dafür auch ein nicht unerheblicher Aufwand betrieben werden. Helfen können Sie dabei auf unterschiedliche Arten: • Für die Demontage der Zimmereinrichtungen und den Transport zum Lagerraum im Flughafenbereich benötigt die Lettlandhilfe viele Helfer. Wir bitten daher alle Eppsteinerinnen und Eppsteiner, die vom 21. bis 27. Januar Zeit haben und Menschen in Not eine Perspektive geben wollen, sich bei den Eheleuten Fluch unter der Telefonnummer (06198) 32935 oder 0170 512 8070 zu melden. Hier sind auch nähere Einzelheiten (Fahrgemeinschaften, Parkmöglichkeit, Verköstigung etc.) zu erfahren. Europart geht davon aus, dass mindestens 85 Helfer für die Aktion notwendig sind. • Weiterhin werden Fahrzeuge zum Transport des Mobiliars benötigt: Jedes Fahrzeug, dass benutzt werden kann, ist eine Unterstützung! • Schließlich kostet der Transport der Möbel nach Aizkraukle insgesamt 10.800 Euro. Dafür bitten wir um Spenden auf das Konto der Lettlandhilfe Kto.-Nr. 63 00 11 47 bei der Taunus-Sparkasse (BLZ 512 500 00). Zuwendungsbescheinigungen für die steuerliche Absetzbarkeit der Spenden können ausgestellt werden. Wir bitten alle Eppsteinerinnen und Eppsteiner, Privatpersonen und Geschäftswelt, diese bis jetzt größte Aktion der Lettlandhilfe aktiv zu unterstützen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu einem hoffnungsvollen Schritt zur Integraion von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt und Gesellschaft unserer lettischen Partnerstadt Aizkraukle geleistet. Durch unseren begrenzten Einsatz können wir dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderungen in Aizkraukle menschenwürdig untergebracht werden können und eine Perspektive haben – mehr Gründe zum Mitmachen bedarf es nicht! Ihr Ralf Wolter Ihr Franz Fluch Bürgermeister Vorsitzender Europart |
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Aktualisierung:
12.03.2007
© Europart Eppstein e. v.